Content-Management Systeme

Content-Management Systeme

Redaktionelle Inhalte auf Internetseiten bereitzustellen gehört zu den Urfunktionen des Internets. Was am Anfang nur mit Programmierkenntnissen möglich war, wurde mit der Erfindung der Programmiersprache PHP nach und nach auch so ohne solche Kenntnisse möglich.

Content-Management Systeme trennen dabei den eigentlichen Inhalt einer Internetseite und das Layout in getrennte Bereiche auf. Meistens werden die Inhalte dabei in einer Datenbank gespeichert.

Wird eine Internetseite angezeigt, ermittelt das System die Inhalte der angeforderten Seite und baut die Inhalte und das Layout in Echtzeit zu der eigentlichen Internetseite zusammen. Dadurch können die Inhalte losgelöst vom Layout bearbeitet werden. Dies geschieht in der Regel über einen passwortgeschützten Bereich.

Für diese Aufgaben existieren eine Vielzahl an frei verfügbaren Systemen. Das Portal Open Source CMS hält für fast jedes frei verfügbare System eine Demo-Installation bereit. Alleine die Anzahl an Systemen (284 gelistet auf Open Source CMS) gibt einen Eindruck wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Jedes System hat seine Vor- und Nachteile.

Für die von mir erstellten Internetseiten verwende ich meistens das System Contao, da:

  • keine großen Anforderungen an die Serverumgebung. Dadurch kann das CMS auch auf kleinen und damit günstigen Hostingangeboten installiert und betrieben werden.
  • Die Bedienungsoberfläche ist gut strukturiert und damit auch für weniger versierte Anwender sofort bedienbar.
  • Der generierte Seitenquellcode ist ohne Anpassungen sehr gut für Suchmaschinen geeignet. Dadurch können Seiten von Contao sehr schnell und vor allem gut von Suchmaschinen indexiert werden.
  • Die Erweiterung des Systems durch eigene Anpassungen geht schnell und damit kosteneffizient, da man bei der Architektur gute Ideen und Ansätze von anderen, bewährten Systemen, übernommen hat.